Jugendbeteiligung scheitert selten an Jugendlichen – sie scheitert an Erwachsenen
Wie gelingt echte Jugendbeteiligung und warum scheitert sie so oft an den Erwachsenen, die sie ermöglichen sollen? Mit Dr. Anna Grebe sprechen wir bei Kleinstadtniveau über die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Warum „jugendlich klingen“ keine Strategie ist, wie Beteiligung Räume statt Kampagnen braucht und weshalb junge Menschen längst bereit sind mitzugestalten – wenn man sie lässt. Wir fragen: Wie sieht Kommunikation aus, die Generationen verbindet? Welche Rolle spielen Sprache, Machtverhältnisse und digitale Räume? Und was muss passieren, damit Verwaltungen nicht über Jugendliche, sondern mit ihnen sprechen?
Ein Gespräch über Teilhabe, Vertrauen und die Verantwortung von Erwachsenen, Beteiligung nicht nur zu wollen, sondern möglich zu machen.
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Weitere InformationenDr. Anna Grebe
Dr. Anna Grebe bewegt sich seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Jugend, Politik und digitaler Öffentlichkeit – und hat früh begonnen, die vermeintliche „Erwachsenenperspektive“ zu hinterfragen. Von der Medien-wissenschaftlerin zur Beraterin für Jugendbeteiligung, von der Keynote-Bühne bis in kleine Kommunen: Sie sorgt dafür, dass junge Menschen nicht nur Thema, sondern Teil der Entscheidung werden. Sie weiß, wie groß die Kluft zwischen den Generationen ist – und wie viel sich verändert, wenn Erwachsene zuhören, statt zu erklären. Ihr Antrieb: Politik und Verwaltung jugendgerechter machen. Mit mehr Haltung, mehr Dialog und mehr echtem Interesse an der nächsten Generation.
