Wenn Verwaltung unter Druck gerät: Über Führung, Wirkung und klare Grenzen
Führung in der Verwaltung wird oft erst dann zum Thema, wenn es eigentlich schon zu spät ist: wenn Teams überlastet sind, Sitzungen kippen, Bürger:innen lauter werden, Social Media den Druck verstärkt oder Bürgermeister:innen merken, dass sie selbst kaum noch Halt haben.
In dieser Folge sprechen wir mit Leila Adjemi. Sie begleitet seit fast drei Jahrzehnten Menschen in Führungsrollen – darunter Bürgermeister:innen, Oberbürgermeister:innen, Führungskräfte aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Teams in Krisen- und Veränderungssituationen. Ihre Arbeit verbindet Körpersprache, Auftrittssicherheit, Kommunikation, Selbstführung und emotionale Intelligenz. Dabei geht es ihr nicht um Show, einstudierte Gesten oder künstliche Souveränität, sondern um innere Klarheit, Präsenz und die Frage, wie Menschen wirksam bleiben, wenn es ernst wird.
Mit Leila sprechen wir über Führung in Verwaltungen, über Bürgermeister:innen als Projektionsflächen, über Grenzen in Gemeinderatssitzungen, über die Wirkung des ersten Eindrucks und über Menschen, die unter enormem Druck trotzdem Orientierung geben müssen. Ein zentraler Gedanke der Folge: Führung heißt manchmal auch, nicht mehr auszuweichen. Nicht laut um des Lautseins willen, sondern klar genug, damit Grenzen wieder erkennbar werden.
Eine Folge über Wirkung, Mut und Selbstwirksamkeit. Und über die Frage, warum Verwaltung gerade jetzt Menschen braucht, die führen können, wenn der Druck steigt.
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Weitere InformationenLeila Adjemi

Leila Adjemi begleitet seit fast drei Jahrzehnten Menschen in Führungsrollen. Sie arbeitet mit Bürgermeister:innen, Oberbürgermeister:innen, Führungskräften aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie mit Teams in Veränderungs- und Krisensituationen. Ihre Arbeit verbindet Kommunikation, Körpersprache, Auftrittssicherheit, Selbstführung und emotionale Intelligenz.
Ihr Zugang ist dabei ungewöhnlich konkret. Leila schaut nicht nur darauf, was jemand sagt, sondern auch darauf, wie jemand im Raum steht, wie jemand Druck aushält, wie Stimme, Körper und innere Klarheit zusammenwirken. Bevor sie Führungskräfte, Wahlkämpfer:innen und Verwaltungsteams begleitete, kam sie aus Tanz, Bühne und Körperarbeit. Genau dieser Blick macht das Gespräch so spannend: Führung wird nicht als Theorie behandelt, sondern als etwas, das Menschen im Raum spüren.
