Kreative Bürokratie beginnt mit Erlaubnis – warum Verwaltung mutig sein darf
Bürokratie gilt oft als Bremse. Als Regelwerk, das Innovation verhindert und Veränderung erschwert.
Johanna Sieben hält dagegen. Als Festivaldirektorin des Creative Bureaucracy Festivals arbeitet sie daran, Verwaltung neu zu erzählen: nicht als starres System, sondern als demokratische Infrastruktur, die gestaltet werden kann. In dieser Folge sprechen Julia und Christian mit ihr darüber, warum Bürokratie kein Schimpfwort ist – und warum kreative Verwaltung weniger mit großen Reformen zu tun hat als mit Erlaubnis, Vertrauen und Mut.
Es geht um internationale Perspektiven auf Verwaltung, um Experimentierräume, Ermessensspielräume und die Angst vor Fehlern. Johanna teilt Beispiele aus Deutschland und dem Ausland: von kleinen Veränderungen mit großer Wirkung, von Verwaltungen, die ausprobieren dürfen und dadurch besser werden.
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Weitere InformationenJohanna Sieben
Johanna Sieben steht für eine internationale, offene und zugleich sehr konkrete Perspektive auf Verwaltung. Als Festivaldirektorin des Creative Bureaucracy Festivals bringt sie seit Jahren Menschen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Aktivismus zusammen, um Bürokratie neu zu denken – nicht als starres Regelwerk, sondern als gestaltbaren Raum für Gemeinwohl und Demokratie. Ihr Fokus liegt auf kleinen wirksamen Initiativen, sicheren Experimentierräumen und der Frage, wie Verwaltung mutig sein kann, ohne ihre Verantwortung zu verlieren. Mit Neugier, Haltung und einem Gespür für Praxis zeigt sie, dass kreative Bürokratie dort entsteht, wo Menschen den Raum bekommen, Dinge anders zu machen.
