Digitalisierung in Behörden. Zwischen Anspruch und Alltag.
Wie gelingt Verwaltungsdigitalisierung im Alltag und warum scheitert sie so oft nicht an Technik, sondern an Prozessen, Perspektiven und Perfektionismus? Mit Kateryna Haas, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Schwarzenbek, sprechen wir bei Kleinstadtniveau über die Realität kleiner Kommunen: begrenzte Ressourcen, hohe Erwartungen und die Kluft zwischen politischen Zielen und operativem Alltag.
Wir sprechen darüber, warum digitale Anträge analog enden, weshalb Sachbearbeitende zu selten mitgedacht werden und warum „einfach mal machen“ oft klüger ist als das perfekte Konzept. Kateryna zeigt, wie wichtig Zuhören, Vertrauen und Pragmatismus sind und warum Digitalisierung nur dann funktioniert, wenn sie von den Menschen her gedacht wird, die sie umsetzen müssen.
Ein Gespräch über Realitätssinn, Mut zur Unvollkommenheit und die Frage, wie Verwaltung wirklich entlastet werden kann.
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Weitere InformationenKateryna Haas
Kateryna Haas ist Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Schwarzenbek und kam als Quereinsteigerin in die Verwaltung. Digitalisierung ist für sie kein abstraktes Zukunftsthema, sondern tägliche Praxis unter realen Bedingungen: wenig Personal, begrenzte Budgets und gewachsene Strukturen. Statt auf große Versprechen setzt sie auf Zuhören, Pragmatismus und den Mut, Dinge auszuprobieren. Auf LinkedIn macht sie diese Perspektive sichtbar und stößt Diskussionen an – nicht, um recht zu behalten, sondern um besser zu werden. Getragen ist ihre Arbeit von der Überzeugung, dass Digitalisierung nur dann funktioniert, wenn sie vom Alltag der Menschen ausgeht, die sie umsetzen müssen.
