Nicht mehr mein Land? Wie Gespräche unsere Demokratie zusammenhalten
Nicht mehr mein Land ist eine Doku-Podcast-Serie des Bayerischen Rundfunks über ein Thema, das Deutschland seit Jahren prägt und spaltet. Zehn Jahre nach dem sogenannten Flüchtlingssommer erzählt die Serie keine Schlagzeilen, sondern persönliche Geschichten von Menschen, deren Leben sich seit 2015 grundlegend verändert hat. Es geht um Identität, Zugehörigkeit, Enttäuschung und die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen.
Julia und Christian hat diese Serie sehr bewegt. Weil sie irritiert, weil sie ambivalent ist – und weil sie sich Zeit nimmt, wo sonst schnell geurteilt wird. In dieser Folge sprechen sie mit dem Journalisten und Podcaster Alexander „Ali“ Gutsfeld darüber, was es bedeutet, wirklich zuzuhören, warum wir immer schlechter diskutieren und welche Rolle Journalismus dabei spielt, Gespräche wieder möglich zu machen.
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Weitere InformationenAli Gutsfeld
Ali Gutsfeld ist Journalist und Doku-Podcaster und hat mit Nicht mehr mein Land eine der ersten Podcast-Serien veröffentlicht, die zehn Jahre nach dem sogenannten Flüchtlingssommer persönliche Geschichten in den Mittelpunkt stellt. Das Thema ist für ihn nicht nur journalistisch, sondern auch biografisch geprägt: Migration gehört zur Geschichte seiner eigenen Familie. Statt Schlagzeilen und Zuspitzung sucht Ali das Gespräch, auch dort, wo es unbequem wird. Sein Ansatz: erst zuhören, dann Haltung zeigen – und Ambivalenzen aushalten, statt sie wegzuerklären. Getragen ist seine Arbeit von der Überzeugung, dass guter Journalismus Zeit, Nähe und die Bereitschaft braucht, die eigene Komfortzone zu verlassen.
