Monfluencer – Wenn Vertrauen Verwaltung verändert
Corporate Influencer in Behörden klingen nach Sichtbarkeit, Recruiting und LinkedIn-Reichweite. In Monheim ist daraus etwas anderes geworden. Vor drei Jahren starteten 18 Mitarbeitende als „Monfluencer“. Heute sind es rund 40. Was als Experiment begann, hat vor allem intern Wirkung entfaltet: weniger Silodenken, mehr Verständnis für andere Bereiche, mehr Austausch über Fachgrenzen hinweg. Jessica und Tanja erzählen, warum sie von Anfang an auf Vertrauen statt Kontrolle gesetzt haben, weshalb Motivation wichtiger ist als Regelwerke und warum das eigentliche Ergebnis nicht auf LinkedIn stattfindet, sondern im Rathausflur.
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Weitere InformationenJessica Mülders & Tanja Bamme
Jessica Mülders und Tanja Bamme verantworten Kommunikationsaufgaben in der Stadt Monheim am Rhein und haben mit den „Mohnfluencern“ eines der sichtbarsten Corporate-Influencer-Programme im kommunalen Raum etabliert. Gestartet mit 18 Personen, umfasst das Netzwerk heute rund 40 aktive und ehemalige Teilnehmende – aus Fachbereichen, Führungsebenen und städtischen Tochtergesellschaften. Ihr Ansatz ist bewusst niedrigschwellig: direkte Ansprache statt Bewerbungsverfahren, Workshops als Werkzeugkasten statt Regelwerk, Vertrauen statt Freigabeschleifen. Was als Sichtbarkeitsprojekt begann, wird inzwischen als Kulturprojekt verstanden.
