KI-Vorreiter in der Kleinstadt – Wie Rosendahl Verwaltung neu denkt
Künstliche Intelligenz wird in der Verwaltung häufig als Zukunftsthema diskutiert. In Rosendahl ist sie längst Praxis.
Sebastian Wolters, Chief Digital Officer der Gemeinde Rosendahl, beschreibt, wie eine Kommune mit rund 11.000 Einwohnerinnen und Einwohnern systematisch neue Wege geht: Prozesse werden hinterfragt, Mitarbeitende befähigt, Technologien getestet – und wieder verworfen, wenn sie nicht funktionieren.
Der Fokus liegt nicht auf großen Ankündigungen, sondern auf konkreten Anwendungen: KI-gestützte Protokollierung, Übersetzungstools und ein Voicebot im Bürgerservice. Entscheidend ist dabei weniger die Technik als die Frage, wie Organisationen lernen, mit Unsicherheit umzugehen.
Die Folge zeigt, warum KI in der Verwaltung vor allem eines ist: ein Kultur- und Führungsprojekt.
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Weitere InformationenSebastian Wolters
Sebastian Wolters ist Chief Digital Officer der Gemeinde Rosendahl und gehört zu den sichtbarsten KI-Praktikern im kommunalen Raum Nordrhein-Westfalens. Sein beruflicher Hintergrund liegt in der freien Wirtschaft. Mit langjähriger Erfahrung im IT- und Projektumfeld wechselte er in die kommunale Verwaltung – mit dem Anspruch, Digitalisierung nicht nur technisch, sondern strategisch zu denken. In Rosendahl entwickelte sich daraus ein strukturierter Transformationsprozess: Prozesse werden systematisch analysiert, Mitarbeitende geschult und in interdisziplinären Teams an konkreten Anwendungsfällen beteiligt. KI wird nicht verordnet, sondern gemeinsam erarbeitet. Neben seiner Rolle in Rosendahl engagiert er sich mit der „KI-Werkstatt“ für den Wissensaustausch zwischen Kommunen.
